Digitale Transformation ist kein technisches Problem – sie ist ein pädagogisches. Ich begleite Schulen und Lehrkräfte dabei, digitale Werkzeuge sinnvoll in den Unterricht zu integrieren und eine eigene Haltung zur Digitalität zu entwickeln.
Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf dem produktiven Einsatz von KI im Unterricht. Dabei geht es mir nicht um den Einsatz von KI als Selbstzweck, sondern um die Frage: Wie verändert KI das Lernen – und wie gestalten wir das aktiv mit? Ich arbeite u.a. mit der Plattform ais.chat, die an hessischen Schulen eingesetzt wird, und entwickle konkrete Unterrichtsmaterialien und Projektformate, in denen KI didaktisch eingebettet ist.
Zeitgemäße Prüfungsformate – Wie lassen sich Leistungsfeststellungen so gestalten, dass sie zu einer Lernkultur passen, in der KI und digitale Werkzeuge selbstverständlich sind? Ich unterstütze Schulen dabei, rechtliche Rahmenbedingungen zu navigieren und praktikable neue Formate zu entwickeln. //weitere Informationen
Projektbasiertes Lernen aus der Praxis – Ich teile konkrete Unterrichtsbeispiele aus meinem eigenen Unterricht, in denen das Internet mit unterschiedlichen Plattformen sowie KI-Tools didaktisch eingebettet eingesetzt werden. Diese Beispiele zeigen, wie projektbasiertes, handlungsorientiertes Lernen im Schulalltag tatsächlich funktioniert – jenseits von Konzeptpapieren.
Schulentwicklung & Digitalisierungsstrategie – Digitale Transformation gelingt nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch Schulkultur. Ich berate Kollegien und Schulleitungen dabei, strukturelle Rahmenbedingungen zu schaffen und digitale Kompetenzen nachhaltig zu verankern. //weitere Informationen
Sprechen Sie mich an – für Einzelfortbildungen, Workshops im Kollegium oder längerfristige Begleitprozesse.
Lehramtsstudium und Schulwirklichkeit klaffen oft weit auseinander. Ich berate Hochschulen und Lehrende dabei, wie Lehramtsstudiengänge praxisnäher gestaltet werden können – und welche institutionellen Wege es gibt, solche Veränderungen anzustoßen.
Dabei bringe ich eigene Erfahrung mit: Aus dem studentischen Projekt Kreidestaub ist an der JGU Mainz ein reguläres Seminarmodul geworden. Ich kenne also nicht nur die pädagogischen Argumente, sondern auch die konkreten Schritte, wie man innerhalb von Hochschulstrukturen etwas bewegt.
Mein Angebot richtet sich an Lehrende, Studienseminare und hochschulpolitisch Engagierte – für Beratungsgespräche, Prozessbegleitung oder auch als Dozent im Rahmen eines Lehrauftrags. //weitere Informationen
Sie haben ein Anliegen rund um Schule, Lehrkräftebildung oder Unterrichtsentwicklung, das hier noch nicht abgedeckt ist? Ich bin offen für individuelle Anfragen und entwickle gerne gemeinsam mit Ihnen ein passendes Format.
Sprechen Sie mich einfach an.
Die Themenzentrierte Interaktion (TZI) ist ein Konzept zur Leitung von Gruppen und zur persönlichen Weiterentwicklung, entwickelt von Ruth Cohn. Die TZI fokussiert sich auf drei zentrale Elemente, die das Miteinander in Gruppen beeinflussen: die Person (das "Ich"), die Gruppe (das "Wir") und das Thema, das behandelt wird (das "Es"). Durch das Zusammenspiel dieser drei Faktoren soll eine produktive und zugleich wertschätzende Atmosphäre geschaffen werden. Die TZI fördert die Eigenverantwortung der Teilnehmer und die Transparenz in der Kommunikation.
Ich habe die Grundausbildung für „junge Erwachsene“ am Ruth Cohn Institut absolviert und arbeite mit dem dynamischen Vier Faktoren Model.
in Ausbildung
Sie haben ein Anliegen, bei dem Sie in ihrem beruflichen Kontext ins stocken geraten? Sind Sie bspw. im Referendariat und suchen ein professionelles Gespräch über Ihre momentanen Hürden? Hier finden Sie Beratung - orientiert an der TA.
Die Transaktionsanalyse ist eine Technik entwickelt von dem Psychiater Eric Berne (siehe Bild). Sie befasst sich vor allem mit dem Austausch von verbalen und non-verbalen Kommunikationseinheiten. Diese umfassen nicht nur gesprochene Worte, sondern auch Gestik, Mimik und Tonfall. Die Theorie hilft dabei, innere Prozesse, die persönliche Entwicklung sowie die Rolle von Individuen in Gruppen zu verstehen und positiv zu beeinflussen.
Anwendung der Methode
Die Transaktionsanalyse wird in vier Anwendungsfeldern genutzt: Psychotherapie, Beratung, Organisation und Bildung.
Am ta_lent – Frankfurter Institut für systemische Transaktionsanalyse lerne ich derzeit die Anwendung in den Bereichen Bildung und Beratung.
Ich verstehe mich in der Supervision nicht in erster Linie als jemand, der Lösungen liefert. Insbesondere in der Arbeit mit Teams liegt die Energie für Veränderung bei den Menschen selbst – dort, wo die tägliche Praxis stattfindet, liegt auch das Wissen darüber, was gebraucht wird. Meine Aufgabe ist es, gemeinsam sichtbar zu machen, wo dieses Potenzial bereits vorhanden ist, aber vielleicht noch nicht genutzt wird. Je nach Format bringe ich dabei auch meine fachliche Perspektive stärker mit ein.
Dabei helfen mir drei Erfahrungsräume: die Themenzentrierte Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn, die ich am Ruth Cohn Institut absolviert habe, die Transaktionsanalyse (TA), in der ich mich aktuell am ta_lent – Frankfurter Institut für systemische Transaktionsanalyse weiterbilde (Mitglied der DGTA), sowie – gerade für das pädagogische Arbeiten – meine eigene Erfahrung als Lehrer, unter anderem an reformpädagogisch ausgerichteten Schulen.
(1) Fallsupervision – Hier bringe ich neben der Prozessbegleitung auch meine fachliche Einschätzung ein: Wir schauen gemeinsam auf die pädagogische Arbeit und die bestmögliche Unterstützung Ihrer Klient:innen. Ihre Expertise zur konkreten Situation bleibt dabei zentral, ich ergänze sie um eine strukturierte Außenperspektive.
(2) Teamsupervision – Hier stehe ich bewusst zurück: Ich moderiere und schaffe den Rahmen, aber Lösungen, Konfliktbearbeitung und neue Kommunikationsmuster entwickelt das Team selbst. Ziel ist, die Arbeitsfähigkeit und Wirksamkeit des Teams zu erhöhen.
(3) Für Führungskräfte – Ähnlich wie in der Fallsupervision bringe ich hier auch eigene Beobachtungen zum Spannungsfeld zwischen Mitarbeiterführung und organisationalen Anforderungen ein, während die konkrete Umsetzung bei Ihnen als Führungskraft liegt.